Alpen 2009

Im Juni starteten wir mal wieder in die Alpen, genau genommen in die Westalpen.

Gefahrene Strecke

Bilder

Bericht

Schaden an der Kuh

Schaden an der Kuh

Das hieß, wir hatten eine lange Anfahrt zu unserem Quartier in der Nähe von Alp d’Huez. Demzufolge fuhren wir erstmal einiges an Autobahn insbesondere in der Schweiz. Allerdings machte die Kupplung von Matze irgendwann schlapp und hatte keine Lust mehr auszukuppeln, was die Kuh beim Anfahren zu einem bockigen Gefährt machte. Matze ermittelte über den BMW Service die nächste BMW Werkstatt und nach langem Suchen fanden wir diese auch. Allerdings haben wir Matze im Ort, beim Nachfragen nach dem Weg, verloren, da er nicht anhalten konnte und im Kreisverkehr nicht im Kreis fahren wollte oder konnte. Er fand den Weg dann aber auch und nach anfänglicher Skepsis hatte der Mechaniker den Fehler dann doch recht schnell gefunden und zumindest vorübergehend behoben. Ein schlechtes Gefühl blieb allerdings. Abends kamen wir dann im wunderschönen und gemütlichen Quartier an.

Das Quartier

Das Quartier

Allerdings zu spät, das Abendessen war schon vorbei. Der Besitzer machte uns aber noch ein paar Spaghetti damit wir nicht mit ganz leerem Magen ins Bett mussten.

Von hier aus starteten wir Tagestouren bei denen aber weniger das Abspulen von Kilometern im Vordergrund stand.

Vesperzeit

Vesperzeit

Vielmehr ging es um das schöne Leben mit Kurven schwingen, Vespern im Freien, Baden und Eis essen. Dabei fuhren wir über Klassiker wie den Col de la Madeleine, Col du Télégraphe, Col du Galibier, Col de Vars, Col d’ Izoard und den Col de la Bonette.

Schotter

Schotter

Allerdings stieß nicht jede Streckenführung auf allgemeine Begeisterung und besonders auf einem Schotterabschnitt hatte außer den drei Endurofahrer keiner so richtig Spaß. Aber es war für jeden etwas dabei und abends im Quartier wurden wir jedes Mal aufs neue verwöhnt.

Schließlich fuhren die Jungs wieder Richtung Heimat, Manuel und ich jedoch noch in die Dolomiten um Kollegen von Manuel zu treffen. Bei der Fahrt in die Dolomiten war weniger die Distanz das Problem, als vielmehr die Temperaturen. Bei Mailand hatte es fast 40 Grad und der Fahrtwind bot keine Kühlung. Ganz ohne Autobahn ging es allerdings nicht, da wir rechtzeitig zum Abendessen in Völs am Schlern bei Rose Wenzer sein mussten.

Passo San Marco

Passo San Marco

Wir fuhren trotzdem so schnell wie möglich wieder in die Berge und ich wollte auch noch unbedingt über den Passo San Marco. Manuels Lieblinge Passo de Tonale und Mendelpass durften natürlich auch nicht fehlen.

Sella Runde

Sella Runde

Am nächsten Tag mussten wir erstmal nach Bozen um der Gelben von Manuel neue Reifen zu verpassen. Frisch besohlt ging es dann noch auf die klassische Sella Runde. Die Heimfahrt führte über das Penser und Timmels Joch. Im Ötztal gab es dann noch traditionell zum Abschluss eine Wagenrad-Pizza.

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Veröffentlicht unter Motorradtour, Reisebericht

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