Diagonale 2011

Einmal diagonal durch Frankreich, von Deauville an der Küste im Norden bis nach St. Tropez im Süden am Mittelmeer. Eine organisierte Tour der etwas anderen Art mit Trail Rando. Das ganze auf Straßen der kleinsten Kategorie und viel offroad. Verpflegung und Übernachtung ist organisiert, aber jeder kann für sich selbst fahren. Die Teilnehmer bekommen ein Navi auf dem der Track ist. Jeder kann in seiner eigenen Geschwindigkeit für sich den Track abfahren, der Guide fährt als Lumpensammler hinterher. Lediglich Mittags und Abends muss man zu vereinbarten Zeiten an einem definierten Ort sein zum Essen bzw. Übernachten. Eine Sache die sich interessant anhört und so hat Matze die Tour für uns beide gebucht.

Gefahrene Strecke

Bilder

Bericht

Anfahrt

818 km auf 2 Tage verteilt

Kriegsgräber in Frankreich

Kriegsgräber in Frankreich

Die Tour startete spät am Tag und mit tierischem Verkehr. Aus Stuttgart raus und die ersten Kilometer auf der B10 waren irre. Alle waren unterwegs und haben die Strasse verstopft. Wenigstens war es trocken und die Sonne zeigte sich auch. Das war mehr als man erwarten konnte nach dem Wetterumschwung. Nach Landau wurde es dunkel und es wurde kalt, sehr kalt. Bei Hinterthal kehrten wir in das Hotel ein in dem ich mit der IT Ausfahrt war. Eigentlich nur zum Essen, es sollte noch bis Metz gehen. Nach dem guten Essen und mittlerweile nur noch 5 Grad gönnte ich mir ein Glas Rotwein und wir blieben über Nacht. Der Plan um 8 loszufahren wurde dadurch vereitelt, dass es erst ab 8 Frühstück gab. Wir frühstückten ausgiebig und so sind wir erst kurz vor 9 los gekommen. Ab Pirmasens sind wir von der B10 runter und auf kleinen Straßen nach Frankreich gefahren. Wenn es nicht so kalt und die Straßen durchweg trocken gewesen wären, hätte das extrem Spaß gemacht. Bis Metz waren die Straßen halbwegs passabel, aber danach ging es nur noch gerade aus. Wenigstens sind wir so gut vorangekommen ohne auf die Autobahn zu müssen. Viele Highlights gab es unterwegs nicht. In Reims kam die Sonne kurz raus, es hatte 14 Grad und einen extrem heftigen Regenschauer mit Hagel hatten wir auch noch. Bei Verdun war es ein seltsames Gefühl zu wissen, dass es hier heftige Schlachten gegeben hatte. Man konnte sich das bildlich vorstellen. Die Landschaft, die Bilder aus den Geschichtsbüchern, das trübe Wetter und dann die Soldatenfriedhöfe. Diese haben wir auf dem Weg an die Küste des Ärmelkanals immer wieder gesehen, dort aber eher aus dem 2. Weltkrieg. Schließlich kamen wir um 18:30 happy und durchfroren in Deauville an.

Am Strand von Deauville

Am Strand von Deauville

Als erstes sind wir an den Strand gefahren um ein paar Bilder zu machen. Im Hotel wurden wir schon empfangen und konnten die Mopeds direkt in der Tiefgarage abstellen. Wir bekamen gleich die Navis und haben sie am Motorrad befestigt. Mit der Gruppe haben wir noch zusammen Abend gegessen. Blöd wenn alle französisch sprechen, nur ich selbst nicht. Es gab noch keine kurze Einweisung, z.B. durfte die Strecke nicht mit den eigenen Navis aufgezeichnet werden. Als Highlight des Abends hatte ich noch ein Videotelefonat mit Julia und eine lange sehr heiße Dusche.

Tag 1 – sanfter Einstieg

227 km

Käse fürs Kalb

Käse fürs Kalb

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es bei wolkenverhangenem Himmel los. Der Guide brachte uns nach dem Tanken zum Startpunkt des Tracks, ab da konnte jeder nach Navigation für sich fahren. Angesagt war für den ersten Tag nur Asphalt auf kleinsten Strassen. Prompt haben wir eine Abzweigung verpasst, weil wir sie nicht erkannt haben. Als uns auffiel, dass wir nicht mehr auf dem Track sind, sind wir umgekehrt und fanden dann den Pfad der in den Wald führte. Zugewachsen und als Abzweigung bzw. Weg kaum zu erkennen. Es gab also doch schon am ersten Tag offroad Spaß. An einer Flussdurchfahrt haben wir den Rest der Gruppe getroffen. Es war ganz schön matschig und rutschig nach den Regenfällen der letzten Tage, aber ein riesen Spaß.

Herrenhaus in Nordfrankreich

Herrenhaus in Nordfrankreich

Das meiste ging in der Tat auf kleinsten Straßen durch eine Gegend mit vielen Pferde Gestüten, Schlössern, Herrenhäuser und Backsteinhäuser, dass man sich in England wähnte. Teilweise war es fahren wie bei der England-Rally, auf einer kleinen Strasse zwischen Hecken. Zwischendurch gab es immer wieder offroad Einlagen. Teilweise auf halb zugewachsenen und mit Spuren ausgewaschenen Pfaden durch den Wald oder über mit Gras bewachsenen Trampelpfaden über Wiesen und Äcker. Nach einem guten Mittagessen sind wir durch den Ort Camenbert gekommen, von hier ist also der berühmte Käse. Es gab viele Fotomotive, mehr als die Zeit erlaubte. Meine ersten Versuche mit der Helmkamera waren leider nichts, da sie zu tief montiert war und nur mein Cockpit fotografierte. Aber das Beste war, es war trocken, ab und zu kam die Sonne raus und wir erreichten teilweise 18 Grad. Faszinierend ist, wie locker die Franzosen mit Motorrädern umgehen, die quer durch den Wald fahren, es wird toleriert und gewunken. Selbst eine Sperrung wegen einem Marathonlauf hat uns nicht aufgehalten, wir durften mitten durch Start / Ziel passieren. Abends kamen wir in einem Golf-Hotel an, allerdings nicht das Quad aus der Gruppe, das ist bereits mit Motorschaden ausgeschieden.

Tag 2 – der längste Tag

351 km

Volle Kraft

Volle Kraft

Heute war die längste Etappe der Tour. Das hatte auch den unangenehmen Nebeneffekt, dass es lange gerade aus Passagen gab. Ansonsten gab es wieder Wasserdurchfahrten, offroad Strecken mit steilen Bergabpassagen im Wald und schnelle Stücke über Schotter und Traktorwege. Die Traktorwege werden schon zur Routine und verlieren an Reiz. Im Prinzip ist es immer das gleiche Spiel, längere Stücke auf Asphalt und gelegentlich ein Abstecher ins Gelände um nur kurz später wieder auf die gleiche Strasse zu kommen. Zwischendurch sind aber auch längere offroad Passagen am Stück dabei.

Schlösser der Loire

Schlösser der Loire

Zu Mittag waren wir an der Loire und auch das Hotel für die Nacht war wieder gut. Allerdings trieb die Angst von Trail Rando dass wir den Track aufzeichen und ins Internet stellen ganz verrückte Stilblüten. Es wurde verlangt, dass ich mein Navi abgebe und der Guide es in seinen Rucksack nimmt. Ich verlangte eine Kaution, immer hin muss ich auch 700 Euro Kaution für das schäbige Garmin Oregon von Trail Rando hinterlegen. Wir einigten uns dann darauf, dass ich nur den Akku abgebe.

Unterkunft im Hexenhaus

Unterkunft im Hexenhaus

Dieser Mangel an Vertrauen ist eine Frechheit und ich komme mir schon verarscht vor. Zumal ich den Track auch mit dem Handy aufzeichnen kann. Als wir dann Abends auch noch falsch gefahren sind weil der Track nicht zum Hotel führte war mein Ärger masslos. Der Guide hat das Morgens wohl erklärt, aber da er nicht wie von Trail Rando angekündigt englisch spricht, haben wir das nicht richtig mitbekommen. Von einem hochpreisigen Veranstalter der für 1 Woche mit Einzelzimmer 1600 Euro nimmt, erwarte ich etwas anderes. Im Moment ist meine Freude an der Tour getrübt und weiter empfehlen kann ich Trail Rando nicht. Mal sehen, ob der Rest der Tour versöhnlich wird. Der Guide ist in Ordnung aber der Veranstalter geht mir auf die Nerven.

Tag 3 – in der Mitte von Frankreich

205 km

passt gerade noch durch

passt gerade noch durch

Nachdem wir gestern schon bis in die Mitte von Frankreich gekommen sind, mussten wir heute nicht mehr so viele Kilometer abspulen. Der Tag begann erst mal mit dem rutschigen Stück, das Matze und ich gestern versehentlich zu viel gefahren waren. Für einen der Teilnehmer wurde es gleich zwei mal zum Verhängnis. Ca. 1/3 war heute offroad. Ein Highlight kam gleich am Vormittag. Eine sehr kleine und enge Brücke bei der wir vorher nicht wussten, ob Matze mit dem Boxer durch passen würde. Es reichte gerade so. Nach einem Besuch auf einem Bauernhof kamen wir zu einem Engländer zum Mittagessen. Von aussen nicht als Restaurant oder Hotel erkennbar war hinter dem Haus ein traumhaft schöner

Mittag im Garten des Engländers

Mittag im Garten des Engländers

Garten und es gab gutes Essen. Zu der Zeit kam auch die Sonne raus und wir hatten den Rest vom Tag blauen Himmel und 20 sehr warme Grad. Nach einem Abstecher zu einem Aussichtsturm kamen noch einige interessante offroad Strecken. Teilweise Wald, dann wieder Schotter, rutschiges Gras und sehr tiefe ausgewaschene Spuren in denen sogar ich mit den Füßen seitlich hängen geblieben bin. Matze hat die Rinnen wahrscheinlich breiter gemacht. hier war ich einige male froh um die 800er. Mit meiner 12er wäre das Ganze deutlich weniger entspannt gelaufen.

steile Downhills

steile Downhills

Die Touratech Anbauteile machten sich auch noch bezahlt.

Wir kamen über einen Viadukt und mussten von diesem eine sehr steile und teilweise verblockte Abfahrt runter. Es gab eine leichte und eine schwere Seite, ich nahm die Schwere, was noch kein Problem war. Dann dachte ich, ich könne die leichte wie der Tourguide wieder hoch fahren. Erst blieb ich an einem Baumstumpf, dann an einer Stufe hängen. Und so lag das Kalb zwei mal auf der Seite. Abends dachte ich wieder, das hier ist Essen wie Gott in Frankreich. Und dann immer wieder den Käse und zum Schluss noch was Süßes, das wird mir hier noch zum Verhängnis.

Tag 4 – kalter Morgen

249 km

Morgennebel

Morgennebel

Ein Tag mit sehr vielen Eindrücken, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Was blieb besonders in Erinnerung.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Zum einen, dass es sehr kalt angefangen hat, Tiefsttemperatur 1,5 Grad, aber dafür tolle Motive zum fotografieren. Wobei die frühe Morgensonne und der Nebel die Sicht behinderte. Zum anderen blieb die Erinnerung an die steilen und verblockten Auffahrten stark im Gedächtnis. Da waren ein paar offroad Passagen dabei, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe. Furchen, enge Kurven, Steine so groß wie Köpfe von Kindern. Bei der ersten Auffahrt fuhr ich im 2. Gang und hab die Kiste in einer engen Kurve abgewürgt. Sie wäre mir fast umgefallen. Bei der Zweiten hab ich den ersten Gang genommen. Da ist die Kiste aber so giftig, dass ich kaum Traktion hatte und sie bei jedem Gas-Stoß ausgebrochen ist. Bei der Dritten war wieder der 2. angesagt und das Motto nur nicht den Schwung verliere , egal was da im Weg liegt. Das Kalb ist gehüpft wie ein junger Geißbock. Das sollte Morgen besser werden, der Guide meinte, dass meine Zugstufe zu weich eingestellt ist und hat das heute Abend korrigiert. Bei der letzten und heftigsten Auffahrt ging es nur im ersten Gang, dabei musste ich immer wieder mit der Kupplung spielen. Die war so was von verblockt und steil, da musste man sich Stück für Stück seinen Weg suchen.

Massif du Cantal

Massif du Cantal

Neben einer schönen Schlucht und tollen Aussichtspunkten gab es klasse kurvenreiche Strassen über die Pässe des Massive Central. Die Landschaft erinnerte an die schottischen Highlands. Am Schluss fuhr der Guide voraus und ich kam mir vor wie in einer Rally. Das Tempo war ganz schön hoch und wir donnerten wie verrückt über Waldwege und Schotterpisten. Ein Stück hab ich mit dem Guide getauscht und bin seine Tenere gefahren. Etwas offroad tauglicher, aber lange nicht so komfortabel wie meine 800er. Auf jeden Fall hat das den Wunsch nach einer kleinen, leichten und handlichen Enduro gestärkt.

Tag 5 – Matze Tag

238 km

abgelegt

abgelegt

Wieder ein Tag an dem es schwer fällt sich Abends an alles zu erinnern, was den Tag über passiert ist. Ich wusste heute morgen nicht einmal, ob wir den 4. oder 5. Tag haben, oder ob Mittwoch oder Donnerstag ist. Man muss auch wirklich alle 7 Sinne zusammen haben um nicht einen Fehler und Sturz zu haben. Da bleibt keine Zeit die Gedanken schweifen zu lassen oder sich bestimmte Dinge einzuprägen. Mich hat es einmal fast erwischt. Ich hab mich von einem anderen Teilnehmer ablenken lassen, hab mich umgedreht und bin dabei die Böschung hoch gefahren. Plötzlich fand ich mich fast 2 Meter über dem Weg wieder und genau so mysteriös und mit einem schnellen Reflex war ich ohne Sturz wieder auf dem Weg. Matze hat es erwischt. Er ist auf Rollsplitt weggerutscht und hat sich ein paar Teile an seiner Kuh demoliert. Auf jeden Fall war es heute bewölkt, wir sind bis auf 1300 hm hoch gekommen und die Temperaturen sind bis auf 7 Grad runter gegangen. Viel höher hätten wir auch nicht kommen dürfen, sonst wären wir in den Wolken gewesen. Wir hatten schöne schnelle Asphalt Strecken mit tollen Kurven, der offroad Anteil war hoch und der Schwierigkeitsgrad ist noch mal gestiegen.

steinige Piste im Massif Central

steinige Piste im Massif Central

Es gab wieder verblockte Anstiege mit Faust bis Handball große, lockeren Steinbrocken drin. Die Dinger haben es ganz schön in sich. Zweimal habe ich mich fest gefahren. Das eine mal kam ich mit Anschieben durch einen anderen Teilnehmer wieder weiter, das andere mal hat der Guide meine Mühle wieder frei bekommen. Er meinte dann noch, wir sollen bei solchen Anstiegen das Gas konstant halten und nur mit der Kupplung regulieren. Das muss ich noch üben, ich dreh immer wieder an der rechten Hand. Irgendwann kamen wir über eine Bergkuppe und auf der anderen Seite schien die Sonne, allerdings wehte bei der Abfahrt ein Wind, das es einen fast vom Moped geweht hat. Die Franzosen meinten noch, dass es sonnig wird, sobald wir an der Ardeche sind, so ist es gekommen.

Tag 6 – Marco Tag

273 km

Wolken über den Bergen

Wolken über den Bergen

Nachdem gestern Matze Tag war, war heute Marco Tag. Es hat mich erwischt. Bei einer Burg ging es rechts um eine Kurve. Die ersten waren schon rum, ich bin recht langsam gefolgt, da die Kurve nicht einsehbar war. Doch das da auf dieser kleinen Strasse ein LKW kommt, der die ganze Breite der Strasse gebraucht hat, damit hab ich nicht gerechnet. Vor lauter Schreck hab ich stark gebremst, das ABS war aus da wir kurz davor offroad waren, es lag Rollsplitt auf der Strasse und schon lag ich da. Spiegel rechts kaputt und Spuren an den Sturzbügeln. Na ja dafür sind sie da. Ich dachte noch na toll, da fährst Du den wildesten offroad und auf der Strasse kommst Du zu Fall. Tja das hat sich am Nachmittag auch geändert. Auf einem verblockten Anstieg hat es meine Mühle an einer Stufen ausgehebelt.

auf der Suche nach dem Weg

auf der Suche nach dem Weg

Gefühlt bin ich ordentlich geflogen. Spiegel Links kaputt und Spuren an den Sturzbügeln. Da haben sich die Sturzbügel von Touratech schon gelohnt. Ansonsten waren es heute schöne und anspruchsvolle Pisten, aber auch tolle Asphaltkurven. Die Landschaft ist mediterran, wir sind in Südfrankreich angekommen. Es gab Lavendelfelder und Zypressen. Was mich immer wieder erstaunt, was die Reifen so aushalten. Wir fahren nicht gerade langsam über große und spitze Steine, es tut ganz schöne Schläge, aber die Reifen machen alles klaglos mit. Allerdings wird der Hinterreifen nach der Tour, also nach nicht mal 3000 km, fertig sein.

Tag 7 – Angekommen

331 km

Abendessen

Abendessen

Nach dem wir gestern Abend ein besonders großes Steak hatten, ging es heute zum Endspurt. Es ging über schnelle Pisten, vorbei an gemütlichen Seen, auf herrlich ins Licht getauchte Strassen und durch malerische Ortschaften.Hier gab es noch ein tolles letztes Essen bevor wir nach St. Tropez kamen. An einem Aussichtspunkt oberhalb von St. Tropez demontierten wir die Navis von Trail Rando, ich bekam meinen Akku vom Navi zurück und konnte es wieder am Moped montieren.

Zielort St. Tropez

Zielort St. Tropez

In St. Tropez sind wir am Hafen in eine Bar und haben noch gemeinsam zum Abschied etwas getrunken. Nach der Verabschiedung hat Matze noch etwas im Ort besorgt und dann haben wir uns in Richtung Heimat aufgemacht. Unser Plan war bis kurz vor den Bonette zu fahren um am nächsten Morgen gleich früh auf dem Gipfel zu sein. Wir sind erst an der Küste entlang und dann ein Stück Autobahn gefahren. Auf dem Weg ins Landesinnere sind wir noch durch eine irre Schlucht gekommen und haben uns Abends auf die Suche nach einem Hotel gemacht. Gar nicht so einfach um die Zeit in den Ski-Orten der Alpen ein offenes Hotel zu finden. Wir sind einige, die im Navi verzeichnet waren, angefahren, aber alle zu. Schließlich haben wir noch eines gefunden und sind dort bei Dunkelheit und Kälte angekommen.

Heimfahrt

920 km

Der Bonette

Der Bonette

Unser Plan vom Vortag ging auf, kurz nach dem Frühstück waren wir um 9 Uhr auf dem Bonette. Wir waren ganz alleine auf der Straße, die Sonne schien, es war keine einzige Wolke am Himmel und wir hatten eine irre Sicht. Es war traumhaft so alleine auf dem Gipfel zu stehen und das Panorama zu genießen. Als wir um halb zehn ins Tal fuhren kamen uns die ersten Motorräder und Camper entgegegen.

Fernblick auf dem Bonette

Fernblick auf dem Bonette

Wir fuhren auf kleinen Straßen und über viele Pässe nach Norden, ein Schwingen, dass es einem schwindelig wird, die vielen Kilometer die noch vor uns lagen, haben wir völlig ausgeblendet. Als wir gegen frühen Abend in Martigny angekommen sind, haben wir beschlossen durch zu fahren, kauften uns eine Vignette und sind über die Schweizer Autobahn heim gefahren. Es war irre kalt, fing an zu regnen und in Deutschland hatten wir noch dichten Nebel. Schließlich kamen wir wohlbehalten und um eine tolle Erfahrung reicher zu Hause an.

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Veröffentlicht unter Motorradtour, Reisebericht

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