Vogesen 2010

Eine Motorradausfahrt der W&W-IT in die Vogesen. Nicht streng durchgeplant nach Vorgehensmodell, so dass man morgens schon sagen konnte wie die Strecke verlaufen wird und wann man abends zurück ist. Sondern agil und flexibel und das war angesichts der Rahmenbedingungen (das Wetter) auch gut so. Aufgrund der vielen Pausen könnte man fast sagen, wir sind nach Scrum vorgegangen. Kurze Sprints mit Meetings dazwischen. Und die gefahrene Strecke wich zum Schluss stark von der geplanten ab.

Gefahrene Strecke

Bilder

Bericht

Petit Ballon

Petit Ballon

Wer jetzt glaubt eine solche Tour würde, bei teilweise gefühlten Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt und Nebel mit Sichtweite von deutlich unter 50 m, keinen Spaß machen, der täuscht. OK, ich wusste manchmal nicht, ob der Nebel jetzt vor oder in meinem Helm ist und als Führungsfahrzeug war ich quasi im Blindflug unterwegs. Die anderen hatten wenigstens noch das Rücklicht des Vordermanns zur Orientierung. Trotzdem meinte der ein oder andere dann, im Nebel hätte ich ruhig schneller fahren können, da hätte man von der Landschaft eh nichts gesehen. Ja ja, fahr nicht langsamer als Dein Schutzengel, denn sonst ist er weg. 🙂

Aber die Sonne kam trotzdem ab und zu raus, die Straße war stellenweise trocken und in den Tälern hatten wir bis zu 15 Grad. Hätte schlimmer kommen können. Und die Vogesen sind immer eine Reise wert, auch bei so einem Wetter.

Buffet im Quartier in den Vogesen

Buffet im Quartier in den Vogesen

Richtig Glück hatten wir mit unserem Quartier. Ein abgelegenes, ruhiges Motorrad Hotel mit netten, gemütlichen Zimmern und tollem Essen. Insbesondere das Fisch-Buffet sorgte für Begeisterung. Und das für 150 Euro mit Halbpension für 2 Nächte im Einzelzimmer. Tolle Sache.

Am Freitag sind wir von Stuttgart über den Schwarzwald nach Sainte-Marie-Aux-Mines angereist. Hier hat uns doch etwas Regen erwischt. Am Samstag ging es in den südlichen Teil der Vogesen. Mit den Highlights Col du Bonhomme, Col de Wettstein, Col de la Schlucht, Le Hohneck, Le Markstein,

Grand Ballon

Grand Ballon

Grand Ballon und Petit Ballon. Richtigen Regen hatten wir keinen, nur den Nebel in den höheren Gebieten. Am Sonntag ging es wieder Richtung Stuttgart. Dabei stellte ich mal wieder fest, dass mein Navi für GS Fahrer ausgelegt ist. Auf einer herrlichen kleinen Straße endete plötzlich der Asphalt.

ganz schlechtes Wetter

ganz schlechtes Wetter

Mein Navi behauptete trotzdem, dass vor uns eine befestigte Straße liegt. OK, festgetreten war der Boden, aber nass, für die GS kein Problem, aber der Gruppe wollte ich das nicht antun. Eigentlich sollte es auf dem Heimweg noch über die Highlights der nördlich vom Hotel liegenden Vogesen gehen wie Col du Kreuzweg. Aber das Wetter war so kalt und neblig, dass wir nur über Champ du Feu sind und dann runter ins Rheintal und durch den Schwarzwald zurück. Stuttgart begrüßte uns schließlich mit einem schönen Regenbogen.

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Veröffentlicht unter Motorradtour, Reisebericht

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